Sonntag, 15. April 2012

#10

Nummer 10. Der erste zweistellige Beitrag und damit verbunden das Überschreiten der 1.000 Seitenaufrufe auf dieser Blogseite. Danke für das Interesse und die Treue!

Die letzte Woche ist von einem Haufen Eindrücken, einigen Sonnenstunden, vielen neuen Menschen und noch mehr Autokilometern geprägt. 

Nach dem ich meinen Kölsche Jung Engin am Brisbane Flughafen abgeholt habe, ging es nach wenigen Stunden Schlaf schon um 5 Uhr Morgens mit einem vollgepackten Auto in Richtung Whitsundays. 

Die Whitsunday Islands sind eine Inselgruppe im Great Barrier Reef und besteht aus 74 Inseln, wobei 17 davon bewohnt sind. Diese Umgebung ist berühmt für ihr glasklares Wasser, weiße Strände und schöne Korallenriffe mit aussergewöhnlichen Fischen. Mit viel Glück kann man hundert Jahre alte Schildkröten oder Wale sehen. 

Doch zuerst stand Engin, Mathias, Simon und mir eine lange Autofahrt bevor. 1.050 km hat Googlemaps ausgespuckt (one way)!


Traditionell sind wir mit einer Landkarte, Zelten, Schlafsäcken, Isomatten, Gaskocher und vielen Musik CDs von Mooloolaba gestartet. Nach einigen kurzen Stops, vielen Kilometern auf dem Bruce Motorway, haben wir nach 800 km unser Zelt in Mackay aufgeschlagen. Auf der Suche nach einem letzten Bier landeten wir auf einer Osterparty direkt am Hafen.


Der Reiz beim Zelten in Australien liegt darin ein Plätzchen zu finden, wo dich keiner findet, speziell die Polizei nicht. Denn Wildcampen kostet sehr viel Geld hier. Von daher gestaltete sich sowohl die Suche als auch das Übernachten als aufregend. In der Frühe aufgestanden waren wir dann schon morgens in Airlie Beach. Durch einen großen Zufall haben wir zwei Mitstudenten bei ihrer Durchreise auf der Straße getroffen, welche uns den Ocean Rafting Tagestrip empfohlen haben. Dabei ging es mit einem großen Motorschlauchboot recht zügig zur Sache. Ein nett lockeres Team setzte uns an einem Schnorchelspot ab und wir schlüpften in unsere Anzüge, um die Unterwasserwelt zu erkunden.


Das erste Schnorcheln in meinem Leben war...







Weiter ging es mit einem Bushwalk zu einer Aussichtsplattform, welche einen Überblick über die weißen Strände der Whitsundays gibt. Im Hintergrund befindet sich die Whitehaven Beach, wo wir unser Mittagessen genießen durften.









So dreißt wie die Germans waren, haben wir uns natürlich zweimal Nachschlag geholt.










Nach dieser action- sowie ereignisreichen Tour hatten wir Jungs nur ein Ziel vor Augen: Eine Kokosnuss zu ergattern. Denn direkt neben unserem überdachtem Essensplatz hing eine große Kokusnuss... Viele absurde aber auch sehr lustige Ideen die Nuss vom Baum zu holen, fanden ihr Ende in einer Räuberleiter. Leider war sie noch nicht reif, was man am bitteren Geschmack der Milch erkennen konnte, aber den vier überaus stolzen Männern, in diesem Moment Kindern, war das egal!



 



Der zweite Tag war unser entspannter Tag an der Lagune in Airlie Beach. Ein bisschen im Wasser plantschen, sonnen und vor allem Fischen. Ich liebe Fischen. Obwohl mein letztes Mal schon Jahre her ist, kam ich wieder gut rein. Wie man sieht hab ich ziemlich nah am Ufer geangelt ;-)







 Am dritten Tag ging es mit einem Schnellboot auf die nördlichsten Inseln.




Je nördlicher man geht, desto schöner sind die Korallenriffe zum Schnorcheln. Und dies hat sich wirklich bewahrheitet! Dank Engins Unterwasserkamera bleiben uns tolle Erinnerungen.




Leider haben wir keine Haie fotografiert, dafür aber vier tolle Hechte.






Leider wurde es im Laufe des Tages immer bewölkter bis es im Endeffekt regnete, aber auch das sollte uns und den beiden Amerikanerinnen nicht die Laune verderben.



Ein letzter Blick aufs Meer hinaus bevor es auf den langen Heimweg ging...


Resumeé:
- tolle Truppe
- viel Spaß
- viel Sommer, Sonne, Strand
- viele Känguruburger
- nette Leute
- tolles Schnorchelerlebnis
- keinen Fisch gefangen
- dafür eine Kokusnuss
- einen Rochen + Schildkröte gesehen
- ein Boot gefahren
- leeren Tank auf der Heimfahrt gehabt und trocken gefahren...
- one of my best holidays ever

Jetzt heißt es aber wieder pauken, pauken. Am Mittwoch steht ein großer Test an und am Freitag muss ich ein Assignment abgeben... Jetzt beginnt wieder der Ernst des Lebens.

bis nächste Woche!






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